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Tipps zur Unkrautentfernung

 

Sie wollen lästiges Unkraut loswerden, ohne die Gewässer zu gefährden? Hier sind Sie richtig! Nachfolgend stellen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor.

 

Mechanische Verfahren

Heißes Wasser und ein fester Besen leisten gute Dienste bei der Unkrautentfernung. Das Wasser schädigt die Pflanzen, der Besen entfernt das Unkraut und dessen Samen, sodass weniger neue Unkräuter nachwachsen.
Hochdruckreiniger sind für die Unkrautbeseitigung ebenfalls geeignet. Sie sollten jedoch beachten, dass loses Fugenmaterial auf Gehwegen, Terrassen und Garageneinfahrten ausgespült wird.
Stahlbürsten zerstören das Unkraut und reißen es gleichzeitig aus dem Boden. Sie sind jedoch nicht für kratzempfindliche Untergründe geeignet.
Fugenkratzer ermöglichen den gezielten Einsatz am Wuchsort der Pflanze. Es gibt sie von verschiedenen Herstellern im gärtnerischen Fachhandel sowie im Garten- und Baumarkt.

 

Thermische Verfahren

Abflammgeräte bringen das pflanzeneigene Eiweiß zum Gerinnen, die Zellwände werden zerstört. Das vollständige „Abbrennen“ der Pflanzen ist für den Erfolg nicht nötig, nur die Zellen der Pflanzen müssen platzen. Zuviel des Guten erhöht zudem die Brandgefahr. Abflammgeräte gibt es ebenfalls von verschiedenen Herstellern im gärtnerischen Fachhandel sowie im Garten- und Baumarkt.

Infrarot-Handgeräte erzeugen eine intensive Wärmestrahlung. Das pflanzeneigene Eiweiß gerinnt, die Zellwände platzen. Nicht nur die Pflanzen verwelken nach der Behandlung, sondern auf der Bodenoberfläche befindliche Unkrautsamen werden weitgehend keimunfähig. Es besteht geringere Brandgefahr als beim „Abflammverfahren“. Infrarot-Handgeräte gibt es von verschiedenen Herstellern im gärtnerischen Fachhandel sowie im Garten- und Baumarkt.

 

Wer regelmäßig größere Flächen von Unkraut befreien muss, kann sich ein Profigerät zulegen. Eine Übersicht finden Sie z. B. unter www.pflanzenschutzdienst.de, Stichwort: alternative Unkrautbekämpfung.